Regatta-Wimpel des SU-YCS

Sportunion

Yachtclub Seewind

der familiäre Segelverein an der Oberen Alten Donau 98 in Wien

Abenteuer Segeln — die Erlebnisse unserer Seglerinnen und Segler

∴ Hochsee Staatsmeisterschaft ∴ Segelbundesliga 2017 ∴ Mittelmeer Meisterschaft (Opti) ∴ WM Thailand (Opti) ∴ Sunbeam Cup 2017 ∴ Tanja holt Olympia-Bronze

 


Abenteuer Segeln

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17. Internationale österreichische Hochsee Staatsmeisterschaften

Oktober 2017

Gerhard Reseterics berichtet:

Wie jedes Jahr fanden auch heuer wieder die öster­reich­ischen Hochsee Staats­meister­schaften Anfang Oktober vor Biograd statt. Diesmal war herrliches Wetter aber damit leider auch wenig Wind angesagt.

Unser Team um Skipper Wolfgang Lux und mit mir als Taktiker startete auf der nagel­neuen Salona 380 „Navis Celere” (zu Deutsch: „Schnelles Schiff”) in der offenen Klasse mit Spin­naker bei der Hochsee­meister­schaft, wobei auch die Boote ohne Spin­naker in unserer Klasse gewertet wurden. Als weitere Klasse starteten die Bavaria 41S als Einheits­klasse die Staats­meister­schaft.

zur Online-Karte

Da wir das Boot schon am Freitag aus Trogir nach Biograd über­stellt hatten, blieb uns der Samstag zum Training der Abläufe und Manöver.

Sonntag vormittag war leider kein Wind zum Training vorhanden, doch am Nach­mittag bildete sich dann eine stabile Thermik vor Pakostane, die 2 Wett­fahrten in beiden Klassen mög­lich machte. Ein zu­frieden­stellen­der 4. und ein 6. Platz waren das Ergebnis. Der Aus­klang fand bei einem Sekt­empfang der Firma Szigetti und dem üb­lichen Risotto statt.

Am Montag war die Thermik schwächer (5 - 7 kn) ausgeprägt, es konnten aber auch noch zwei weitere Up-and-Down-Wettfahren in allen Klassen gesegelt werden. Wir erreichten einen 5. und einen 4. Platz.

Am Dienstag stand die Navi­ga­tions­fahrt (Langstrecke) auf dem Pro­gramm. Es gab eine Start­kreuz bei Yugo mit um die 10 kn bis Plic Cavlin (die dortige Zeit ergab die erste Wertung, was für uns den 6. Platz ergab) und dann einen Down­wind unter Spi ins Ziel, wobei die gesamte Strecke die zweite Wertung (mit einem 5. Platz für uns) war.

Da auch Yachten ohne Spi in unserer Klasse gewertet wurden, war es nicht ganz fair, ein Teilergebnis mit aus­schließ­lich Kreuz­kurs zu haben, aber die Wett­fahrt­leitung hat das so ent­schieden. Die wich­tig­ste Ent­scheidung war, auf welcher Seite man Vrgada passieren sollte. Wir haben uns für außen (westlich) ent­schieden, was im Nach­hinein die deut­lich bessere Variante war: Alle, die sich für innen ent­schieden hatten, landeten auf den hin­teren Plätzen. Da der Wind nach der Lang­strecke noch immer stabil mit 10 kn blies, startete „Blondl“ einen neuer­lichen Up-and-Down für alle Klassen, wo wir als 4. ins Ziel kamen.

Hier geht's zur Galerie mit 12 Fotos.

Für Mittwoch waren ursprüng­lich weitere Wett­fahrten geplant, doch der Wind blieb konstant unter 4 kn, daher war an einen Start nicht zu denken und unser gutes Ergebnis fixiert: Der 3. Platz und damit die Bronze­medaille in der öster­reich­ischen Hoch­see­meister­schaft. In der Gesamt­klasse, wo auch die Boote mit Nicht­österreichern an Bord gewertet wurden, erreichten wir den 5. Platz.

In unserer Klasse waren wir das best­platzierte Charter­boot, vor uns waren nur regatta-optimierte Eigner­yachten.

Danke an unsere - unter Spinnaker teilweise noch un­er­fahrene - Mann­schaft für den tollen Kampf­geist, die Lern­bereit­schaft und den Einsatz, um zu diesem guten Ergebnis zu kommen.

Auch hier geht's zur Fotogalerie!

Die Staats­meister­schaft in der Einheits­klasse ging über­legen an Christian Binder und sein Team vom Yacht Club Breitenbrunn. Herzliche Gratulation von unserer Seite.

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Qualifikationsregatta der Segelbundesliga

September 2017

Am ersten Regatta-Tag (Samstag 16. Sep­tem­ber) kamen wir mit den Leicht­wind­ver­hältnissen von 2 bis 3 bft aus West nicht zurecht - wir hatten beim Training wesent­lich mehr Wind - und beleg­ten beim Ziel­durch­gang der sechs Wett­fahrten jeweils den 5. und somit letzten Platz.

Die Windverhältnisse waren am Sonntag die gleichen. Wir steigerten uns aller­dings und gingen in der letzten Wett­fahrt sogar als 3. durchs Ziel. Resümee für unser nächst­jähriges An­treten: Trainieren, trainieren, trainieren…

Diese 4 Fotos gibts auch größer.

Auf dieser SAP Sailing Analytics-Seite kannst du die Wett­fahrten nach­voll­ziehen. Dort findest du auch das nach­folgend dar­ge­stellte End­er­gebnis: (Zum Vergrößern anklicken.)

Endergebnis

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Yannik 12. bei der Opti-Mittelmeer-Meisterschaft

September 2017

Yannik Höger AUT 1205 be­legte bei der Ioannideia 2017 Optimist Medite­rra­nean Champion­ship – veran­staltet vom Famagusta Nauti­cal Club in Limassol, Zypern – den hervor­ragenden 12. Platz unter 128 Teilnehmern. Er wurde damit auch Bester unter den 6 Burschen und 4 Mädels aus Österreich. Auch seinen Freund und „Angstgegner“ Paul Clodi AUT 216 (siehe Yachtrevue) ließ er diesmal hinter sich.

2018 wird der Famagusta Nautical Club die Optimisten-WM veranstalten. Yannik darf daher hoffen.

8 große Fotos warten auf dich :-)

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Yannik segelt bei der WM mit

Juli 2017

Unser jüngstes Mitglied Yannik Höger hat sich heuer für die Optimist World Championship 2017 vom 11. bis 21. Juli in Thailand qualifiziert.

Das rot-weiß-rote WM-Segler-Team bestehend aus Paul Clodi (AUT 216), Florian Krömer (AUT 1053), Sebastian Slivon (AUT 1155), Yannik Höger (AUT 1205) und Lukas Kammerer (AUT 2003).

Yannik flog bereits am 3. Juli mit den Betreuern Maurizio Bencic (Coach) und Brigitte Flatscher (Teamleader) nach Bangkok zum Pre-Regatta-Training. Die Charter-Boote der zwei Hersteller Far East und Winner werden den Teil­nehmern zugelost, Segel und Ausrüstung muss jeder selbst mitbringen. Ab 11. Juli erfolgt die Vermessung und danach segeln die 281 Segler und Seglerinnen aus 62 Nationen vom 13. bis 20. Juli die Wettfahrten in der Bucht vor dem Royal Varuna Yacht Club in Pattaya aus.

Auf dieser Seite findest du alle Unterlagen zur WM.

The Facebook-Knopf Optimist World Champion­ship 2017 Facebook page is the place for the latest news and updates.

Mit TracTrac-KnopfTracTrac kannst du live oder im Replay-Modus (am Computer oder mit der Android- bzw. IOS-App) mitfiebern und dabei die Daumen drücken!

Ergebnisse der Zieleinläufe in der Qualifikation gemäß TracTrac.

Leider speichert TracTrac Verlauf nicht richtig ab. Wertung stimmt daher nicht mit der offiziellen überein!

Yannik HÖGER AUT-1205 und Paul CLODI AUT-216 starten in der Qualifikation an den ersten 3 Wettfahrttagen beide im selben Starterfeld (70 Teilnehmer).

Red Fleet R1 (1. Wettfahrt am 13.7.2017): 1. Mathieu CHOQUET MON-1417 (15:27,2), 2. Juan Diego RISSO URU-348 (+13:25,10), 8. Paul (+17:33, 80), 50. Yannik (+22:21, 41)

Red Fleet R2 (2. Wettfahrt am 13.7.2017): 1. Marco GRADONI ITA-8925 (18:59,2), 2. Siyi GAN CHN-267 (+01:46,10) 18. Paul (+04:09,40), 21. Yannik (+04:37,27)

Green Fleet R3 (3. Wettfahrt am 14.7.2017): 1. Htet Lin Zaw MYA-1 (18:09,3), 2. Mathieu CHOQUET MON-1417 (+35:48,18), 14. Paul (+45:22,9), 46. Yannik (+48:08,5)

Green Fleet R4 (4. Wettfahrt am 14.7.2017): Stand um 10:30 MEZ (= 15:30 in Bangkok) nahe 3. Gate: Paul lag an 20., Yannik an 35. Stelle. Endstand: 1. Mic Sig Kos MOHR CRC-7 (19:58,2), 2. Marius Westerlind SWE-711 (+01:38,6),7. Paul (+02:39,5), 37. Yannik (+08:17,42)

Green Fleet R5 (5. Wettfahrt am 15.7.2017): Einlauf: 1. Stephan BAKER USA-111, 2. Paul (+00:20), 3. Sahin PARLAK TUR-1008 (+00:25), 11. Yannik

Green Fleet R6 (6. Wettfahrt am 15.7.2017): 1. Odysseas SPANAKIS GRE-2084, 2. Muhammad SHAH MAS-11 (+0:01), 3. Maksim SHAPOSHNIKOV RUS-16 (+0:31), 25. Yannik (+3:44), 33. Paul (+3:59). Yannik blieb am Kreuzkurs vor der 1. Wende­boje leider viel zu lange am Backbordbug (Wind von Steuerbord) - wendete zu spät - und musste dann viel Höhe herschenken, um noch die 1. Boje zu erreichen. Er fiel damit im Feld weit zurück und rundete die 2. Boje nur an 60. Stelle. Im Finish steigerte er sich allerdings gewaltig und überholte dabei auch noch Paul, da dieser vor dem Zieleinlauf ebenfalls zuweit von der Idealstrecke abwich. Ohne diese Kursfehler wäre für beide bei dieser Wettfahrt mehr drinnen gewesen.

Matias Capizzano-Bild © zeigt Sebastian (UYCMa), Florian (KYCK), Yannik (SU-YCS), Lukas (SYC) mit Fahne und Paul (SCT) sowie das Betreuerteam.

Ende der Qualifikationsserie

Am Ende der Qualifikationsserie (6 Wettfahrten) liegen bei den Grünen Paul an 4. Stelle und Yannik an 37. Stelle (von 70). Florian Krömer liegt bei den Blauen an 50. Stelle und Lukas Kammerer an 52. Stelle (von 70). Sebastian Slivon trat bei den Gelben ab der 3. Wettfahrten nicht mehr an und nimmt daher den letzten Platz (von 71) ein.


Offizielles vorläufiges Ergebnis nach dem 3. Tag (6 Wettfahrten, 281 Teilnehmer)

1. Marco Gradoni ITA-8925 (Red 2, 1; Blue [5], 4, 1, 2; Total 10 [15 ohne Streicher])
2. Roy Levy ISR-102 (Blue 4, [14]; Yellow 1, 5, 1, 1; Total 12 [26 ohne Streicher])
3. Mic Sig Kos Mohr CRC-7 (Yellow 8, 1; Green 2, 1, [11], 2; Total 14 [25 ohne Streicher])
14. Paul Clodi AUT-216 (Red 3, 20; Green 11, 9, 2, [34]; Total 45 [79 ohne Streicher])
142. Yannik Höger AUT-1205 (Red 47, 23; Green 41, [55], 14, 25; Total 150 [205 ohne Streicher])
206. Lukas Kammerer AUT-2003 (Blue 47, 52; Yellow 53, 48; Blue 21, [72 UFD]; Total 221 [293])
219. Florian Krömer AUT-1053 (Green 33, [72 DNF]; Red 72 BFD, 13; Blue 44, 72 UFD; Total 234 [306])
281. Sebastian Slivon AUT-1155 (Green [72 RET], 72 DNF; Yellow 4 mal 72 DNC; Total 360 [432]).

Fotos vom Team-Race am 16. Juli und der davor stattgefundenen Qualifikation.

Hinter diesen 2 Fotostreifen...

...verbergen sich 11 Fotos.


Wie geht's nach zwei Tagen Pause am 18. Juli weiter?

Paul startet in der Goldflotte (71 Teilnehmer). Yannik hat die Silberflotte (70 Teilnehmer) ganz knapp um eine Platzierung verpasst (ein Pole und ein Schweizer sind zwar punktegleich, rutschten aber noch rein) und startet somit wie Lukas in der Bronze-Flotte und hofft dort auf einen Podestplatz. Sebastian wurde leider bereits am 1. Tag beim Slippen von einem Stachelrochen gestochen und musste dann ins Spital. Er befindet sich bereits am Wege der Besserung und wird genauso wie Florian in der Emerald Fleet (auf Deutsch Smaragd-Flotte) starten.

zu viel Wind

Laut Yanniks Mutter Martina herrschten um 10 Uhr vormittags (5 Uhr MEZ) in Pattaya (150 km südlich von Bangkok) viel Wind und volle Strömung bei bedecktem Himmel (siehe ihr nebenstehendes Foto; zum Vergrößern einfach anklicken). Umso mehr gilt es jetzt bei diesem Wellengang den Startern Alles Gute zu wünschen.

Nach dem Durchzug einer Regenfront wurde vergeblich auf 2 bft Wind gewartet und um 15:17 Ortszeit hieß es „Closing down for the day. See you at the great Cyprus style BBQ at the RVYC tonight!” um 1 min später auch diese Grillerei auf den 19. zu verschieben. :-)


19. Juli

Um 10:30 (5:30 MEZ) hieß es noch auf den Wind warten; die Boote wurden vorsorglich bereits raus gesandt.


1. Durchgang (beobachtet mit TracTrac):

Um 11:25 Uhr Ortszeit startete dann zuerst die Gold-Flotte als Yellow Flight R1 mit Paul. Die 1. Wende­boje rundete er als 10. (Rückstand auf den Ersten: +01:12), die 2. Wendeboje als 9. (+01:05) und Gate 3 passierte er wieder als 10. (+01:21). Und dann ein Kursfehler: Statt sich direkt auf den Weg zum Ziel zu machen, setzte er zuerst einen unheimlich langen „kurzen Schlag” (Holebug) und wendete erst sehr spät; und als der Wind dann nach ließ fiel er am Streckbug zeitweise sogar auf Rang 52 zurück. Das Ziel basierte er mit 03:42 Rückstand als 33. (Gesamtzeit 49:59).

Die Silber-Flotte wurde als Blue Flight R1 ohne österreichische Beteiligung 12. Minuten nach der Gold-Flotte gestartet.

In der Bronze-Flotte (als Red Flight R1) passierte Yannik sowohl Boje 1 und 2 sowie das Gate 3 als 10. und war im Ziel 12. mit 01:47 Rückstand auf den Sieger. Lukas ging mit 06:15 Rückstand als 59. durchs Ziel.

In der Smaragd-Flotte (als Green Flight R1) hielt sich Florian sehr stark (1. Boje 2., 2. Boje 3., Gate 3 3. und im Ziel schließlich 6. mit +01:13); Sebastian wurde bei seinem ersten Einsatz nach dem Kranken­haus­aufenthalt 17. mit +03:16.


2. Durchgang (beobachtet mit TracTrac):

Yellow Flight R2: Paul erreicht mit +01:38 den 16. Platz

Red Flight R2: Yannik rundete die 1. Boje als 18. und verbesserte sich dann laufend. 45 m vor dem Ziel lag er sogar an 10. Stelle. Doch statt wie MEX-977 auf das Ziel zuzuhalten justierte er mit einem Rechts-Links-Doppelhaken nach und erreichte nur mehr als 12. das Ziel. Lukas erreichte nach einem starken Finish den 17. Platz.

Green Flight R2: Florian startete sehr schlecht und verbesserte sich bis zum Ziel, das er als 25. durchlief gewaltig. Sebastian erreichte den 50. Rang.


3. Durchgang (beobachtet mit TracTrac):

Yellow Flight R2: Paul verschlief den Start und war zeitweise nur 70.; er steigerte sich aber, insbesonders vor dem Ziel, auf welches er strickt zuhielt und erreichte noch den 41. Platz.

Red Flight R2: Für Yannik lief es nicht so gut; beim Gate noch um Platz 19 ging er nur als 30. durchs Ziel. Diese Wettfahrt wäre eindeutig das Rennen von Lukas. Jeweils 4. bei den beiden Bojen, 5. beim Gate und im Ziel sogar 2. mit 19 Sekunden Rückstand.

Green Flight R2: War dies das Rennen von Sebastian? Verfolgt man seine gesegelte Bahn, dann war er lange Zeit 2. und wurde erst auf der Ziellinie von NOR-3880 abgefangen. Komisch nur, dass vor Gate 3 die Anzeige seines Tracking-Senders (oder war er es selbst) pausierte. In der TracTrac Reihung scheint er leider nicht auf. Florian ereichte den 10. Platz.


Offizielles Ergebnis 19.Juli, Stand 18:34

Pauls 38. Platz in der 1. Wettfahrt wurde zum neuen Streichergebnis. In der 2. und 3. Wettfahrt des heutigen Tages erreichte er die Plätze 15 und 38. In der Goldwertung ist er nunmehr auf 16. Platz zurückgefallen. Es war eindeutig nicht sein Tag, morgen sollte es besser laufen.

Yannik wurde 11., 9. und 30. und liegt damit in der Bronzewertung auf Platz 4. Lukas wurde in der 1. Wettfahrt 65 und nachdem er sich an der Startlinie nicht zurückhalten kann, produzierte er in der 2. und 3. Wettfahrt statt den Plätzen 17. und 2. jeweils Fehlstart-Wertungen (72 UFD bzw. 72 BFD geändert auf 71 SP7). Ergebt somit nur 70. Rang in der Gesamtwertung.

Florian wurde 6., 26. und 9. und liegt somit bei den Smaragdenen auf dem 6. Platz.

Sebastian hat erstmals nach dem Stachelrochen-Angriff das Ziel erreicht. Er wurde 15., 54. und bei der 3. Wettfahrt nach einem fulminanten Rennen auf Platz 3 wegen Fehlstarts disqualifiziert (72 BFD). Er hat sich somit in der Gesamtwertung vom letzten Platz auf den 65. verbessert.


Letzter Renntag 20. Juli - leider ohne Rennen :-(

Um 13:35 Ortszeit kam die Meldung „ALL RACES ABANDONED. Boats heading to the beach.” Zuvor wurde auf Wind gewartet. Lag er in der Früh noch bei 3 kn, brach er um 12:30 komplett zusammen. Dafür stieg der Wellengang an. Letzte Startmöglichkeit wäre 15 Uhr (gewesen). Ursprünglich waren für heute 3 Wettfahrten geplant, es schaut allerdings nicht so aus, als ob es bei dieser WM noch zu einer Wettfahrt kommt. Heute abend ist jedenfalls Siegerehrung.


Um 13:35 Ortszeit kam die Meldung „ALL RACES ABANDONED. Boats heading to the beach.” Zuvor wurde auf Wind gewartet. Lag er in der Früh noch bei 3 kn, brach er um 12:30 komplett zusammen. Dafür stieg der Wellengang an. Letzte Startmöglichkeit wäre 15 Uhr (gewesen). Ursprünglich waren für heute 3 Wettfahrten geplant, es schaut allerdings nicht so aus, als ob es bei dieser WM noch zu einer Wettfahrt kommt. Heute abend ist jedenfalls Siegerehrung.

Die Sieger stehen fest.

Paul CLODI (AUT-216) ist der 16. beste Segler der Welt. Das Foto zeigt die Preis­über­gabe am 20. Juli um 19:51 Orts­zeit (siehe ca. Minute 44:40 in der Live-Über­tragung der Sieger­zeremonie) an den besten Öster­reicher bei der Optimisten-WM.

Dieses Bild haben wir in unserem Fundus aus­ge­graben.

Es zeigt Paul (in der Mitte) als Sieger bei der Zwergen­cup-Regatta 2012 bei uns im Yachtclub Seewind. Ob er auch diesen, damals stolz präsentierten Pokal noch zuhause hat?

Zweitbester Österreicher wurde unser Clubmitglied Yannik HÖGER (AUT-1205) mit dem, in diesem Fall besonders undankbaren 4. Platz in der Bronze-Flotte - zwar punktegleich mit dem 3. Platz, aber leider ohne Opti-Trophäe zum mit nach Hause nehmen.

Hier das vollständige Endergebnis der Optimisten-WM 2017 in Thailand.

Wir gratulieren allen Beteiligten zu ihrem persönlichen Einsatz.


Erklärung der Einträge in den Listen der Wettfahrt-Ergebnissen

BFD
Black-Flag-Disqualified (under rule 30.4) = Frühstarter bei einem Black-Flag-Start und deshalb disqualifiiziert.
DNC
Did Not Come = Nicht gestartet.
DNF
Did Not Finish = Teilnehmer ist gestartet, nicht durchs Ziel gegangen und hat Aufgabe gemeldet, oder überschritt Zeitlimit.
RET
Retired = Aufgegeben.
SCP
Scoring Penalty applied = Wertungsstrafe [nach Regel 44.3 (a)] angewandt.
SP7
Scoring Points 7 (7 Strafpunkte, z.B. wenn die Schöpfkelle nicht korrekt angebunden ist)
UFD
U-Flag-Disqualified (under rule 30.3) = In letzter Minute vor Start mit Flagge U nicht hinter Startlinie und deshalb disqualifiziert.
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Ziel Segel-Bundesliga – 1. Zwischenetappe Sunbeam-Cup 2017.

Juni 2017

Gerhard berichtet:

Im Herbst des Vorjahres wurde bei einem Clubabend an der Alten Donau von den zwei Clubmitgliedern Walter Schaschl und Gerhard Reseterics die Idee geboren, für 2017 die Qualifikation für die Segel-Bundesliga 2018 zu wagen. Also machten wir uns über den Winter auf die Suche nach weiteren Mitstreitern für unser Projekt. Und diese waren in unserem Club rasch gefunden: Heinz Brantner, Dorian El-Hagin, Ferdinand Schmid und Maximilian Schmid wollten bei unserem Vorhaben mitmachen. Somit standen im Frühjahr die sechs Personen für das Team YCS fest.

Um eine erste Stand­ort­bestimmung vor­zu­nehmen, meldeten wir uns für die Racing­klasse (Sunbeam 22.1 mit Beisegel) beim Sunbeam-Cup am vorigen Wochenende (Samstag 24. Juni/Sonntag 25. Juni) in Mörbisch an.

Schon relativ zeitig am Freitag Nachmittag konnten wir unser Regatta­schiff, eine Sunbeam 22.1 Bundes­liga, übernehmen. Somit konnten wir, das waren Walter, Dorian, Heinz und ich den Nachmittag ideal zum Training in Mörbisch nutzen, während in Neusiedl zur gleichen Zeit bei einem Front­durch­zug die Welt unter­zu­gehen schien.

Samstag waren dann vier Wett­fahren mit der gleichen Mann­schaft am Programm und wir stellten fest, dass zwei Bundes­liga­mann­schaften (BYC Rust und YC Breitenbrunn) von heuer ebenfalls am Start waren. Das machte für uns die Möglich­keit, unseren Speed und unsere Taktik zu testen, noch spannender.

In der ersten Wettfahrt starten wir ziemlich unbeachtet und konnten unseren Plan so her­unter­fahren, wie wir wollten, was zu einem doch über­rasch­enden 2. Platz bei sieben Startern führte. Die rest­lichen Wett­fahrten wurden wir von den beiden Bundes­liga­teams schon als Gegner ange­sehen und damit hatten wir nicht mehr die Frei­heiten wie bei der ersten Wett­fahrt. Wir be­end­eten alle auf Platz 4, wobei wir bei der 3. Wett­fahrt Regel­sicher­heit bewiesen: Nach einer Berührung auf­grund einer Regel­ver­letzung des BYC setzten wir uns durch und schickten den Gegner in ein Kringel. Nach dem ersten Tag waren wir mit unserem 4. Zwischen­rang nicht unzu­frieden und feierten ein gemüt­liches Hafen­fest, mit der Über­zeugung, dass wir noch Poten­tial nach oben haben.

Sonntag kamen dann zum Frühstück Ferdinand und Maximilian dazu. Sie sollten an diesem Tag Dorian und Heinz ablösen. Es waren 2 Wettfahrten angesetzt. In der ersten Wett­fahrt konnten wir unseren Down­wind­speed deutlich verbessern und die Wettfahrt am 3. Platz beenden. Bei der letzten Wett­fahrt haben wir dann offen­sicht­lich schon fast alles richtig gemacht, denn wir lagen bereits nach der ersten Kreuz an zweiter Stelle, konnten uns am Downwind auf den 1. Platz vor­ar­beiten und diesen dann die gesamte zweite Runde verteidigen. So passierten wir als erste die Ziellinie.

Damit haben wir - mit stetig steigender Tendenz über das gesamte Wochenende - in dieser Wettfahrt den 3. und 6. der aktuellen Bundesliga hinter uns gelassen und in der Gesamtwertung des Sunbeam-Cups den dritten Platz belegt. Nicht schlecht für den Anfang. Dieses Ergebnis bestärkt uns auf unserem Weg. Wir wissen jetzt, wo es lang geht, und freuen uns schon darauf.

Für den Sommer sind einige Trainings­ein­heiten ins­besonders zur Perfektion im Boots­hand­ling geplant und zwischen 15. und 17. September 2017 heißt es für alle Freunde im Yachtclub Seewind mit­fiebern und daumen­halten, denn dann starten wir als Team YCS am Mondsee beim Union Yachtclub Mondsee in der Qualifi­kations-Regatta um die drei freien Plätze für die Öster­reich­ische Segel-Bundes­liga 2018.

Zu den Fotos vom Sunbeam-Cup 2017

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Tanja Frank erreicht am 16. Augut 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio die Bronzemedaillie in der Klasse Nacra 17.

August 2016 (ergänzt um ein Jugendfoto im Dezember 2016)

Das 1. Bild zeigt Tanja Frank und Thomas Zajac am 17. Juli 2016 in Wien bei der Ein­kleidung für Rio 2016.

©: Freely licensed by Ailura, Wikimedia Austria.

Das 2. Bild zeigt Tanja einen Tag vor ihrem 9. Geburts­tag mit ihrer Mutter Liese Loibels­berger bei unserer YCS-Faschings­feier am 23. Jänner 2002. Beachte, schon damals bei der Faschings­feier trug sie rote Segel­kleidung und sogar eine rote Regatta-Schwimm­weste.

©: Roland Schindler, Yachtclub Seewind.

Tanja Frank trat zuletzt im Jahr 2004 bei unserer Mühl­schüttel-Regatta - damals noch als Tanja Loibels­berger - für unseren Verein, den Sport­union Yachtclub Seewind (SU-YCS) in der Opti­misten­klasse mit AUT 1 an und wurde dabei hinter Claus Maria Dapeci (SC-AMS, später SCUT) Zweite.

Dank der Hart­näckig­keit ihrer Adoptiv­mutter, der Segel­lehrerin Liese Loibels­berger (nunmehr Frank) und Tanjas daraus ent­sprungenem Ehr­geiz hat sie heute Abend (MEZ) mit der Olympia­medaille in Rio eines ihrer Ziele erreicht.

Mit nur einem Punkt Rückstand auf die Argentinischen Olympiasieger Santiago Lange/Cecilia Carranza Saroli (77 Punkte) und punkte­gleich mit den Australischen Silber­medaillien­gewinnern Jason Water­house/Lisa Darmanin (78 Punkte) erreichten Thomas Zajac/Tanja Frank die Bronze­medaillie. Dies ist die erste Olympia­medaillie für Österreich seit 8 Jahren!

Bereits 2011 wurde sie Jugend-Weltmeisterin im 420er (mit Lara Vadlau) und Vizeeuropameisterin im Hobie 16 (mit Norbert Petschel).

Ende 2012 stieg sie mit Thomas Zajac (Vizeweltmeister 2009 im Tornado) in die neue olympische Klasse Nacra 17 ein. Sie erreichten 2013 mit AUT 35 den zehnten Platz bei der erstmals ausgetragenen Welt­meister­schaft in den Niederlanden , den zweiten Platz im Europa­cup und Gold bei den Pre-Worlds. Heuer wurden sie bei der WM Vierte.

Wir gratulieren beiden zur Olympiamedaille.

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