Regatta-Wimpel des SU-YCS

Sportunion

Yachtclub Seewind

der familiäre Segelverein an der Oberen Alten Donau 98 in Wien

Fotos und Berichte

∴ 5. Wiener AbendregattaNEU ∴ Franky Regatta 2018 ∴ Alte Donau Putz ∴ Weihnachtsfeier ∴ Herbsteinsatz ∴ Alte Donau Pokal 2017 ∴ Sunbeam Cup 2017 ∴ Zwergencup 2017 ∴ Abendregatta 2017 ∴ Franky Regatta 2017 ∴ Alte Donau Pokal 2016 ∴ Piraten Staatsmeisterschaft ∴ Zwergencup 2016

15. - 16. Juni 2018

5. Wiener Abendregatta

Am Freitag um 18 Uhr war Horst im Yacht­club schon fleißig am Griller beim Brutzeln. Marina sorgte, unter­stützt von Gerda, für die Bei­lagen und die Getränke.

Danach ging es ans Boot­aus­packen. Wie immer hatte Siegie als Wett­fahrt­leiter alles fest im Griff und pünkt­lich um 20 Uhr - prak­tisch zur selben Zeit, als die letzten MA45-Mäh- und Sammel­boote den Regatta­bereich verließen - wurde die Regatta gestartet. Rings um unseren Yacht­club war das wuchernde Grünzeug gott-sei-dank letzten Freitag in einem Groß­ein­satz gemäht worden. Sicher­heits­halber hat Siegie wegen den Makro­pythen dies­mal die Regatta­bahn auf die Hälfte gekürzt und wir fuhren nicht wie in den Vor­jahren bis runter zur U1-Brücke. Für uns Segler wurde die Regatta dadurch noch spannender, weil wir öfter die Bojen rundeten und nicht solange „solo“ segelten.

Gernot beauf­sichtigte im Motor­boot die Szenerie, und als Ferdinand in der 4. Runde das Top­licht verlor, wies Gernot ihn auf das im Wasser treibende Licht hin. Mit einem Ringerl gelang Ferdinand die Bergung und wurde fortan im Cockpit von seinem Licht im Blink­rhyhtmus geblendet.

Nach einer fast 3-tägigen Kälte­phase war es freitags wieder um 3° wärmer. Und wir waren alle freudig über­rascht, als es während der Regatta kaum abkühlte und um Mitter­nacht noch immer 20°C hatte. Besseres Segel­wetter kann man sich nicht wünschen, denn meist hatte es kaum drehenden Nord­west­wind mit fast 2 Bft, und nur die Ehr­geizigsten griffen spora­disch zum Paddel, um noch mehr Vor­trieb zu er­halten. Wenn du die Durch­gangs­zeiten analy­sierst, wird dir auf­fallen, dass sich dies­mal frühere Pausen auf das Ergebnis positiv aus­wirkten und somit ab 23 Uhr der Wind stärker gewesen sein dürfte.

Als wir am Samstag ab 10 Uhr zum Sekt­früh­stück ein­trudel­ten, hatte Marina - ich weiß nicht, wann sie auf­stand - bereits ein Buffet errichtet, dass so manches Hotel in den Schatten stellt. Von den drei Sekt­sorten schmeckte mir ins­besondere der Riesling-Sekt zum Insalata caprese mit Mozzarella und Tomaten.

Herzlichen Dank an Marina und an alle anderen Helfer, sowie an Walter Schaschl, den Chef der Fa. Portas, für das her­vor­ragende Spon­soring dieser Abend­regatta.

Ergebnis und Durchgangszeiten auf der Regatta­seite

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5. - 6. Mai 2018

Franky Berger-Regatta

Heuer dauert der Sommer schon fast einen Monat an. Die Temp­era­turen waren zum Segeln richtig ange­nehm. Die Sonnen­strahlen ver­trugen aber noch nicht alle kahlen Häupter. Besonders ins Schwitzen kam dies­mal Wett­fahrt­leiter Siegie. Er stak am Samstag vor­mittag mehr als eine Stunde in einem Lift fest. Ohne Handy konnte er niemanden verständigen und war echt froh, dass sich der Start noch recht­zeitig aus­ging.

Flaute gab es diesmal keine. Der Wind blies ständig (mind. 2 Bft), böig (bis 5 Bft) und selbst für die Alte Donau stark drehend. Die­jenigen Vor­schoter, die den Spi (sehr oft am Halb­wind­kurs) setzten, hatten diesmal besonders viel zu tun. Bern­hard fasste bereits in der 1. Wett­fahrt soviel Wasser, dass er erst am Sonntag weiter­segeln konnte. In der letzten Wett­fahrt schoß Karl an der 1. Boje nach einem zu kurz ange­setz­tem Wende­manöver den erst sonntags ein­ge­stieg­enen Ferdinand ab. Als klarer Regatta-Sieger (Gewinn der ersten 4 Wettfahrten) verzichtete Matthias in der letzten Wettfahrt auf einen eigenen Start und löste Anita bei Walter an der Vorschot ab.

Wasserstand extrem abgesenkt. Hier ist Ernst nicht vom Steg ins Wasser gefallen. Nein, er sitzt im sonn­täg­lichen Be­treuer­boot und macht gerade (in Kopfhöhe!) die Leine am Steg fest. Leider macht die Gewässer­be­treu­ung den­selben Fehler wie alle Jahre: Das Wasser wurde extrem abge­senkt. Jetzt schießen die Pflanzen auf Grund der Sonnen­ein­strahl­ung extrem empor und den ganzen Sommer hindurch werden sich die Badegäste beschweren. Es wäre sinn­voll, den Wasser­stand nicht der­art stark abzu­senken. Schon bei dieser Regatta Anfang Mai mussten wir Segler uns von den Pflanzen frei­halten, um beim Aufkreuzen nicht abge­bremst zu werden.

Marina servierte als Haupt­gericht ein exzellen­tes Gulasch mit Semmel­knödeln, für die Vege­tarier Spinat­strudel mit Salat und als Pausen­füller Frank­furter, Debre­ziner…, Kaffee und Kuchen, sowie auch noch ein sonn­tägiges Frühstück. Danke.

Ergebnis ein­schließ­lich Landes­meister­schafts-Wertungen auf der Regatta­seite

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7. April 2018

Frühjahrsputz Alte Donau

Windig war's. Alles andere entnimm den Bildern von Roland.

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1. Dezember 2017

Weihnachtsfeier

Geht man durch unsere Frei­an­la­gen in der Rauten­kranz­gasse, so knirscht der ge­frorene Schnee unter den Füßen. Aber sogar zu unserer Weihnachts­feier sind - neben den Fuß­gängern - Vier mit dem Fahrrad er­schienen. Das nennt man wahre Sport­lich­keit. Drinnen in der Veranda glosen die Holz­scheite im eisernen Ofen und empfan­gen Mit­glieder und Freunde mit an­ge­nehmer Wärme. Nur die stets sonnen­hungrige Nadja behält ihren Pelz­mantel an. Ist natür­lich Kunst­pelz - was würdest du von einer Natur­feundin anderes erwarten.

Auch im Hauptraum ist es dank eines Pelletsofens bacherl-warm. Monika, die in der Küche die vorbestellten Schnitzerln (Pute oder Schwein) rausbäckt, kommt fast ins Schwitzen. Schließlich bereitet sie schon seit einige Zeit auch noch eine Kürbis­suppe, den obligaten Erdäpfel­salat und - für die Vegetarier unter uns - Getreide­laibchen zu. Ein richtig weih­nacht­liches Fest­essen.

Auch Wolfgang war nicht untätig und hat schon zuhause den Punsch vorbereitet. Gleich nach dem Essen gießt er ihn in den Drei­bein­kessel unter dem Walter einen Gas-Camping­kocher entzündet. Wolfgang platziert den Zuckerhut auf dem Gitter­rost, schüttet Rum darüber. Während die Flammen den Zucker ver­zehren hält er die Weihnachts­ansprache.

Die ersten genießen den Punsch und Phillip lässt auf seiner Hand­pan für uns noch unge­wohnte Töne er­schallen. Als „Presse­foto­graf” fungiert wieder Horst.

Ist halt doch ein schönes Fest.

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30. September 2017

Arbeitseinsatz Rautenkranzgasse

Bei strahlendem Herbst­wetter hat unser, von Walter ko­or­di­nier­ter Arbeits­einsatz im Winter­lager Rauten­kranz­gasse statt­gefunden. Bereits ab 9:30 Uhr sind die ersten ein­getroffen und haben Hand angelegt, um das Winter­lager fit für die Auf­nahme der Boote zu machen!

Vor allem die Rasen­flächen waren her­zu­richten und im großen Stil wurde im Team­work Kürbis geerntet, Rasen gemäht, Kompost sortiert, mit Karls leisem Walzen­häcksler (wir wollten ja nicht die Nachbarn stören) geschreddert, Steine geklaubt, die Holz­vorräte für den Winter­betrieb gestapelt, Anhänger ver­schoben, aber auch die Club­räume her­ge­richtet.

Außerdem wurde die „Reinigung” des Daches der „Felser”-Wohnung in Angriff genommen und dabei auch morsche Bretter entsorgt. Die Fertig­stellung dieser „Groß­bau­stelle” wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Das Ergebnis kann sich jeden­falls sehen lassen – Team­work ist eben alles!

Zur Stärkung gab's - bevor die letz­ten Ar­bei­ten in An­griff ge­nommen wurden - gegen 13 Uhr einen großen Topf mit Monikas Kürbis­suppe, der von allen An­wesenden mit Be­geiste­rung im Freien gelöffelt wurde, wie aus den Bildern er­sicht­lich ist.

Ein toller Arbeitseinsatz. Herzlichen Dank an dieser Stelle von Walter an alle Mitwirkenden!

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23. - 24. September 2017

Alte Donau-Pokal

Das vergangene Wochenende war von Starkregen geprägt und die Zentral­anstalt für Meteorologie und Geodynamik meldete auch für diesen Samstag ab Mittag Regen aus bedecktem Himmel.

Gestärkt mit Marinas Würsteln, Gulasch, Kuchen... nahmen wir unverzagt um 13 Uhr die 1. Wett­fahrt bei annähernd 2 Bft (Luft­temperatur erfreu­liche 16°C, Wasser­temperatur 14°C) in Angriff. Unmittelbar nach der 1. Wett­fahrt startete Wett­fahrt­leiter Siegie Saufnauer gleich die 2. Wettfahrt. Da es noch immer nicht regnete, gönnte er uns danach sogar eine ¼ Stunde Pause. Als dann in der 3. Wett­fahrt die ersten Boote das Ziel erreichten, begann es ganz leicht ein wenig zu nieseln und der für die Alte Donau bis dahin über­raschend kon­stante Wind wurde schwächer.

Bis auf einen, von Heinz ignorierten Fehlstart in der 2. Wett­fahrt, dem obligaten Pflügen von Karl über eine Sandbank (in der 1. Wett­fahrt), einem zeit­weiligen Wind­loch strom­abwärts unseres Steges und einigen wenigen Brems­attacken eines Wasser­pflanzen­feldes ca. 250 m westlich unseres Steges verlief die Regatta - es war Helmuts vier­hundert­vier­und­siebzigste (in Ziffern: 474!) Regatta auf der Alten Donau - ziemlich unaufgeregt.

Marina servierte als Abend­essen Selch­fleisch- und Grammel­knödeln mit Sauerkraut.

Auch für Sonntag war Regen vorher­gesagt. Und wieder hatten wir Glück: Kein Regen; fast hätte es aufgeklart; Luft­temperatur: 14°C. Recht­zeitig zum Start der 4. Wett­fahrt um 10 Uhr frischte der Wind auf 3 Bft auf und flaute nach Ziel­einlauf aller Boote wieder ab. Wenn man es genau nimmt, war dies die Regatta mit den besten Wetter­beding­ungen der letzten Zeit. Schade, dass nur sieben Boote mit­fuhren.

Vor der Siegerehrung um 12:30 spielte Siegie unterstützt von Gernot für die Segelboote von der unteren Alten Donau noch Wasser(schlepp)taxi.

Yachtclub Seewind Clubmeister 2017 wurde Ferdinand Schmid.

Ergebnisse in der Regattenchronik

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24./25. Juni 2017

Team YCS startete beim Sunbeam-Cup 2017

Zum ausführlichen Bericht von Gerhard unter Abenteuer Segeln.

Hier geht's zu Fotoalben des Ver­an­stalters

Unsere Sunbeam erkennst du am gelben Gennaker bzw. am blaßgelben „3”er beim Großsegel-Achterliek.

Und hier folgt unser YCS-Fotosalbum.

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24. Juni 2017

Wiener Zwergencup 2017 - 3. Regatta

Bei Temperaturen über 32°C im Schatten war es für die acht angetretenen jungen Segler und Seglerinnen des Wiener Yachtclubs und des Sportklub Handels­ministerium Yacht­clubs eine starke körper­liche Be­an­spruchung.

Nico Steiner, der die meiste segler­ische Übung mit­brachte, siegte klar mit einem zweiten und zwei ersten Plätzen in den drei Wett­fahrten. Jeweils einen Platz dahinter (3., 2. und 2.) er­reichte der zweit­erfahrenste Segler Phillipp Blach, dessen Schwester heuer nicht antrat, auch den zweiten Platz in der Gesamt­wertung.

Wettfahrtleiter Siegie Saufnauer wurde - wie alle Jahre - durch Franz Steiner, den Jugendtrainer des Wiener Yachtclubs unterstützt.

Ergebnis in der Regattenchronik

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9. - 10. Juni 2017

Abend-Regatta

Mittwoch und Donners­tag waren für die Jahres­zeit zu kalt, aber am Freitag, dem Tag der Regatta, er­reich­ten wir am Nach­mittag immer­hin 27°C. Also ideales Segel­wetter. Nur der Wind war beim Auspacken der Boote um 17:30 Uhr ver­dammt stark. Über 3 Bft mit Spitzen bis zu 5,5 Bft und der Wind schien weiter zu zu nehmen. Wie sollen wir da die Nacht bei fortschreitender Dunkel­heit über­stehen? Lieber noch nicht auf­riggen, damit es keine Beschwerden auf­grund der knallenden Segel gibt.

Ab halb sieben gab es was zu Essen. Marina hatte unterstützt von Gerda in zwei Chafing-Dish ein warmes Buffet mit Fleisch­bällchen, Mini-Frank­furter, Gulasch, Back­ofen­gemüse, Kaiser­schmarrn, Zwetschken­röster, Kirsch­kompott usw. zubereitet. Nach der Steuermannbesprechung um 19 Uhr konnten wir ab viertel acht zu den Booten eilen, um sie fertig auf zu riggen und noch einen Probeschlag durch zu führen. In der Zwischen­zeit hatte es ein wenig abgeflaut und Wettfahrt­leiter Siegie startete unter­stützt von Gerhard die einzig­artige Regatta pünkt­lich um 20 Uhr bei einer Windstärke von 2½ Bft und Spitzen bis zu 4 plus. Aufnahme unserer Webcamera um 22:40 Uhr zeigt die rot glosenden, weißen Toplichtern von drei am Steg wartenden Pirat-Booten. Leider nahm der Wind weiter ab und bald nach Einbruch der völligen Dunkelheit - die Straßenbeleuchtung war jedenfalls heller als der wolken­verhangene Vollmond - war vom Wind im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr viel zu spüren. Und wer hier nicht recht­zeitig aufs Paddeln umstieg, hatte verloren. Verloren ging auch die violette Taschen­lampe von AUT 502: Sie hatte sich beim letzt­maligen Spi-Setzen wahr­scheinlich im Spi befunden und ward dann nicht mehr gesehen. Verloren ging Tom das Paddel. Kurz­ent­schlossen legte er sich vorne bäuch­lings auf den Laser, um die letzten 400 m bis ins Ziel mit Schwimm­be­wegungen zu bewältigen. Der letzte Ziel­einlauf erfolgte 23 Minuten nach Mitter­nacht. Eine Gruppe blieb bei Temperaturen knapp unter 20°C angeblich noch bis 2 Uhr früh sitzen.

Das reichliche, so wie die ganze Regatta, von Logo der Firma Portas ge­spon­serte Sekt­früh­stück startete am Samstag um ½ 10 Uhr. Teils wegen beruf­licher Ver­pflich­tungen, teils wegen Abbaus des Schlaf­defizits waren zur Sieger­ehrung um ½ 11 Uhr nicht alle Teil­nehmer er­schienen. So wurde die letzte Flasche Sekt erst um 16 Uhr geleert.

Ergebnis in der Regattenchronik

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6. - 7. Mai 2017

Franky Berger-Regatta

Bereits 1 Woche vor dem Start hatten 12 Pirat-Boote gemeldet. Möglicherweise hatten die Teil­nehmer eine Vor­ahnung, dass Franky - unser am 9. November 2015 ver­storbener Obmann - den Herr­gott über­reden könnte, für die erste Aus­tragung der Franky Berger-Regatta das beste Segel­wetter zu schicken. Aus sechs Vereinen kamen die An­meldungen, wobei unser Yachtclub Seewind mit vier Booten das größte Kontingent stellte. Die weiter­ste An­reise hatte Präsi-Familie Lehner vom Attersee.

Wett­fahrt­leiter Siegie Saufnauer wartete das Durchsetzen des Windes ab und startete die 1. Wett­fahrt mit einer halben Stunde Verzögerung bei 2 Bft. Der Wind frischte weiter auf und er­reichte in den Spitzen 5 Bft, die Temperatur erreichte 23°C. Das Gemetzel am Start zur 2. Wett­fahrt endete in einem All­ge­meinen Rückruf. Als ein Pulk unter Spie das zweite Mal die Luvtonne ansteuerte, waren Wolfgang und Dorian auf der verkehrten Seite der Tonne und über­sahen nach einem Ent­lastungs­ringerl die Dwars­tonne, worauf sie aufgaben. Helmut, der vor einem Monat 78. Geburtstag (!) feierte, beschloss auf­grund des starken Windes nicht zur 3. Wettfahrt seiner 473. Regatta (!) anzutreten.

Nach den kräfte­raubenden Wett­fahrten des 1. Tages waren Marinas dreier­lei Arten von Spaghetti zur Stärkung heiß begehrt. Im Anschluss wurde Ferdinands Pirat durch Maximilian auf den Namen „Heli“ getauft.

Am Sonntag herrschte zum Start der 4. Wettfahrt um 10 Uhr 3½ Bft mit Spitzen über 5 Bft, worauf Helmut schweren Herzens abermals auf einen Start ver­zichtete. Heinz fasste in dieser Wettfahrt in Schräg­lage derart Wasser, dass er die Wett­fahrt nicht beendete. Die Reste des Vor­tages wurden von Marina – wiederum unter­stützt von Gerda – zu einem opulen­ten Buffet (ver­schiedene Aufstrich­brote, zweier­lei Leber­käs', Selch­fleisch, Speck...) verarbeitet. Bernd-Rainer Pintarich und Vor­schoterin Iris Pintarich wurden mit nur 3 Punkten (der 2. Platz in der ersten Wett­fahrt war ihr Streicher, die rest­lichen 3 Wett­fahrten gewannen sie!) sowohl Sport­union Wien Landes­meister in der Pirat-Klasse als auch Wiener Meister in der Pirat-Klasse.

Alle Teil­nehmer waren froh, dass erst um 14:10 Uhr nach dem Verstauen der Boote und nach der Sieger­ehrung ein kurzer Regen­schauer einsetzte. Als um 16:50 Uhr eine Unwetter­walze heran rauschte (siehe neben­stehendes, durch An­klicken ver­größer­bares Bild) und binnen weniger Minuten die Tempera­tur von 20°C auf 15°C fiel, war noch immer eine Hand­voll Club­mit­glieder anwesend.

Ergebnisse ein­schließ­lich Wertungen als Landes­meister­schaften auf der Regatta­seite

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24. - 25. September 2016

Alte Donau-Pokal

Und das Hoffen auf Wind setzt sich auch 2 Wochen nach der Staats­meister­schaft fort. Diesmal steht neben der Wertung als Club­meister­schaft auch die Landes­meister­schaft Wien in der Piraten­klasse (da in der Woche zuvor für die Jubi­läums-Regatta beim SKH-YC nur 2 Piraten meldeten) auf dem Programm. Dank Siegies Ein­satz gehen die er­for­der­liche Anzahl von 8 Piraten an den Start.

Der Wetter­gott hat aber kein Einsehen: Die Hohe Warte meldet 23° C; wir fühlen am Steg durch die ge­spie­gelte Sonne mindes­tens 27° C. Hoch „Nikolaus” hat sich fest­gesetzt und der Wind weht manch­mal aus irgend einer Richtung (siehe Grafik). Es reicht nur für eine kurze Wett­fahrt am Samstag. Zuwenig für die Landes­meister­schaft.

Die Wertung als Clubmeister 2016 gewann Heinz Brantner mit Vor­schoterin Nadja Krähan.

Ergebnis in der Regattenchronik

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8. - 11. September 2016

Österreichische Staatsmeisterschaft Pirat

Hoffen auf Wind war die Haupt­beschäftigung der 60 Segler und Segler­innen bei der Öster­reich­ischen Staats­meister­schaft Pirat, denn die meiste Zeit lagen die 30 teil­nehm­enden Piraten­boote (davon 9 Boote aus Deutsch­land und Tschechien) mangels Wind am Steg.

Unser Verein stellte 6 Segler und eine Seglerin und zusätzlich das viertbeste österreichische Boot AUT 502.

Mit Tageshöchst­temp­era­turen jeweils um die 30° C war es seit Anfang September unge­wöhn­lich warm. Auf­grund der miesen Wind­ver­hält­nisse konnten leider nur 2 Wett­fahrten aus­ge­tragen werden. Somit wurde die Staats­meister­schafts-Regatta nicht einmal als Schwer­punkt-Regatta gewertet.

Ergebnisse auf der WYC-Seite

Zum Fotoalbum I des Wiener Yachtclubs

Zum Fotoalbum II des Wiener Yachtclubs

Aber auch wir haben zwei Fotoalben - jene von den Abend­ver­an­stal­tungen in unserem Club. Die Ver­sorgung der­maßen vieler Teil­nehmer gelang eben nur mit ver­einten Kräften. Wähle hier aus.

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25. Juni 2016

3. Regatta des Wiener Zwergencups

Winddiagramm Donaufeld vom Samstag Hochsommerliche 34° C zeigte am Nachmittag das Thermometer. Wind gab es genug. Der Südostwind blies mit 2 - 3 Bft in den eher seltenen Spitzen sogar mit bis zu 5 Bft (Gemessene Windspitze 21 kn). Somit ideales Segelwetter.

Pünktlich um 15 Uhr erfolgte der 1. Start mit 7 jugendlichen Teilnehmern. Bei allen 3 Wettfahrten setzten sich die erfahrenen Seglerinnen und Segler durch. Aber auch die 7-jährige Newcomerin Alina erreichte das Ziel.

Wie üblich zeigten die Erwachsenen vom Ufer aus großen Einsatz, um ihre Kinder mit aus ihrer Sicht guten Ratschlägen zu versorgen. Nur die Welt im Boot ist eine andere und die wenigsten Jugendlichen ließen sich von den Eltern irritieren. Jugend-Trainer Franz Steiner hatte die Idee, dass zum Abschluss eine weitere Wettfahrt, aber diesmal mit den Erwachsenen stattfinden sollte. Zuerst stärkten sich die Kids noch mit Würsteln und leiteten dann mit Feuereifer die Wettfahrt (3 min-Startvorgang mit Signalflaggen und Schallsignalen durchführen; Zielzeit nehmen). Bei der einen Wettfahrt mit 5 Erwachsenen gab es mehr Kenterungen, als zuvor bei allen 3 Wettfahrten der Kids und zudem erreichten 2 Teilnehmer das Ziel nicht. Die Leistung der Jugendlichen bei diesen Windverhältnissen ist daher nicht hoch genug einzuschätzen. Freude machte den Kids auch das Einholen der 4 Bojen sowie das traditionelle ins Wasser Schupsen nach der Siegerehrung.

Ergebnis in der Regattenchronik

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