Regatta-Wimpel des SU-YCS

Sportunion

Yachtclub Seewind

der familiäre Segelverein an der Oberen Alten Donau 98 in Wien

Boote

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Pirat im Jahre 1940 am Berliner Wannsee

Pirat-Segler anno 1940

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Wichtige Fakten zum Bootskauf

Anker: Unnötiger Ballast. Die Alte Donau ist so schmal, dass du sicher nie Anker setzen wirst.

Bastelboot: Die der­zeitigen Besitzer und die Vor­besitzer haben es nicht geschafft, dieses Boot aufs Wasser zu bringen. Auch du kannst keine Wunder voll­bringen und würdest frustriert aufgeben.

Bootslänge max. 5 m, Breite max. 1,60 m. Auf der Alten Donau sind Längen bis zu 7 m erlaubt. Nur sind derartige Boote zu un­handlich. Das beginnt beim Slippen - an der Alten Donau gibt es im Gegen­satz zu großen Seen keine Kran­an­lagen - und setzt sich bei der Agilität am Wasser und am Steg fort. Mit einem „Schlacht­schiff” wirst du in den Segelclubs keinen Liege­platz finden.

Holzboot: Du musst schon ein echter Lieb­haber sein, um dir ein „historisches” Holz­boot zu leisten. Der Pflege­auf­wand ist enorm hoch. Du solltest auch keine „Leiche” kaufen; schon gar nicht, wenn als Repara­tur­maß­nahme der Rumpf mit Poly­ester über­zogen wurde („Leichenhemd”, siehe Video) und wesent­lich mehr wiegt.

Kajüte: Suchst du ein spritziges Segel­boot oder eine Schreber­garten­hütte? Nächtigen ist auf der Alten Donau verboten und wegen des Wellen­schlags und quakender Frösche (!) kein Ver­gnügen. Tags­über ist es auch bei bedeck­tem Himmel durch die Sonnen­ein­strahlung in der Kajüte so heiß, dass du lieber ein kühles Getränk auf unserer Terrasse trinken wirst.

 ⇑   Schwimmer in Lebensgefahr!

Konstruktionsbedingt ist die Sicht aufs Wasser stark eingeschränkt. Da auf der Alten Donau überall mit Schwim­mern zu rechnen ist - Langs­trecken­schwimmer im Neo­pren­anzug gibt es sogar im Winter (!) - kann die schlechte Sicht aufs Wasser lebens­gefähr­lich sein (siehe Bild). Der gegen­über Jollen hohe Frei­bord (im Bild ist das der rote Rumpfteil) macht das Boot kippelig und wind­an­fällig.

Die Alte Donau ist meist so schmal, dass du beim Auf­kreuzen gegen den Wind ständig wenden musst (Kurze Schläge = grüne Boots­strecke in der Zeich­nung). Das ist bei kleinen Jollen kein Problem, da sie mittels Roll­wende Geschwin­dig­keit aufbauen können. Beim Kajüt­boot wird die große Masse beim ständigen Wenden jedoch zur Bremse. Segel­spaß kommt so keiner auf. Besitzer von Kajüt­booten an der Alten Donau haben das Segeln meist ein­ge­stellt. Beobachte es selbst: „Alte See­bären” machen ihre morgend­liche oder abend­liche „Parade­aus­fahrt” mit (offensichtlich genehmigtem?) Flau­ten­schieber stets in der Mitte der Alten Donau, wo­bei eine über­große Nationale am Heck­flaggen­stock als Remi­nis­zenz an (leider) nicht mehr vor­handene Segel dient.

Kocher, Geschirr… Gefährlicher Ballast. 2015 ging auf der Alten Donau das Kajüt-Segel­boot eines Nichtrauchers (!) durch Selbst­entzündung (?) in Flammen auf. Jetzt besitzt er eine schnittige Jolle. :-)

Leiche: Boot, das nur mehr mit hohem Mittel­ein­satz zu sanieren ist.

Masthöhe: Willst du unter der U-Bahnbrücke der U1 durch­segeln, dann ist je nach Wasser­stand bei einer Mast­höhe von ca. 6,50 m das Ende der Fahnen­stange erreicht. Somit kannst du mit „420er” oder „Pirat” passieren, „470er”, „Finn”, „Korsar” und „Schwert­zug­vogel” gehen sich jedoch nicht mehr aus.

Mehrrumpfboot: Kata­marane und Tri­marane sind gemäß Punkt 5 der Befahrungs­ordnung ver­boten, außer sie sind aus Gummi oder ähnlich nachgiebigen Stoffen. Solche „Bade­flöße” haben eine niedrige Lebens­dauer. Aus­reiten mit Trapez ist wegen der Wind- und Platz­ver­hält­nisse der Alten Donau prak­tisch unmöglich. Nicht jeder verträgt das Sitzen mit aus­ge­streck­ten Füßen am flachen Trampolin ohne Rückenlehne. Auch wenn du die doppelte Liege­platz­gebühr bezahlst; kein Segler ist begeistert, wenn er am Steg jedes­mal dein doppelt-breites Boot um­schiffen muss.

Messbrief

Mess­brief, Yacht­zerti­fikat: Segel­boote aner­kann­ter Klas­sen sind bei Re­gatten nur start­be­rech­tigt, wenn sie über einen gül­tigen Mess­brief oder über ein gül­tiges Her­steller­zer­ti­fikat ent­sprech­end den Klassen­regeln ver­fügen. Kaufe daher niemals ein Segel­boot ohne diese Dokumente! Nur wenn diese Papiere vor­handen sind, stellt dir der OeSV ein Yacht­zertifikat aus, dass eine Grund­lage jeder Regatta­teil­nahme ist. Zwar kannst du ein Boot von be­fug­ten Ver­messern kosten­pflich­tig nach­ver­messen lassen; stellen diese aber eine un­be­heb­bare Ab­weichung von den Klassen­vor­schrif­ten fest, dann ist das Boot prak­tisch wert­los.

Motorantrieb: Auf der Alten Donau sind gemäß Punkt 3 der Befahrungs­ordnung für die Alte Donau Fahr­zeuge mit Maschinen­antrieb verboten. Aus­nahme: Gewerbliche Fahr­zeuge mit Elektro­antrieb (z.B. von Boots­ver­mietern), wenn sie maxi­mal 4.400 Watt Leistung [das ist weniger als 6 PS] haben und eine Höchst­ge­schwind­ig­keit von 7 km/h nicht über­schreiten. Wegen dieser geringen Leistung können Party­boote der Boots- und Gastro­nomie­betriebe bei stärkerem Wind nicht aus­laufen. Diese Aus­nahme gilt für Privat­per­sonen nur mit Zu­stimmung des Grund­eigen­tümers, der Stadt Wien. (Es ist anzu­nehmen, dass nicht jede Privat­person, die mit einem Motor unter­wegs ist, darüber Bescheid weiß und eine Genehm­igung besitzt. Kontrol­lieren und strafen können gemäß Punkt 8 und 9 der Befahr­ungs­ordnung der Donau­dienst der via-donau, Aufsichts­organe der MA 45 - Wiener Gewässer, die Fischerei­aufsicht und die zeit­weise auch auf Motor­zillen pat­rouil­lie­rende Polizei.)

Auf Segel­jollen ist ein Motor beim Segeln und Manöv­rieren hinder­lich und somit un­nötiger Ballast. Selbst bei Flaute kommst du mit „Schwanzln” des Ruders oder mit Paddeln sicher ans Ufer bzw. an den Steg. Motore sind außerdem ein beliebtes Diebsgut.

Ruderblatt: Wegen der Makro­phyten sollte das Ruder­blatt auch während der Fahrt kurz­fristig hoch­klapp­bar sein (wird als „Senkruder” bezeichnet) oder von oben so zu­gän­gig sein, dass es mit einem Abstreifer von even­tuell ein­ge­fangenen Wasser­pflanzen ge­reinigt werden kann.

Schwert (kein Kiel): Segel­boote mit Kiel, Kimm­kiel oder Schwert­kiel sind für die Alte Donau wegen des zeit­weise starken Pflanzen­wuchs und einiger Unter­wasser-Sand­bänke un­geeignet. Daher nur Jollen mit einem kom­plett auf­hol­baren Schwert erwerben.

Vorrang geben: Gemäß Punkt 2 der Befahrungs­ordnung für die Alte Donau haben sich Segler und Wind­surfer - diese beiden sind die schnell­sten und agilsten Fahr­zeuge am Wasser - von Schwim­mern, deutlich kenntlich gemachten Tauchern und Sport­schwimmern, Benütz­ern von Luft­matratzen, Miet- und Privat­booten (Elektro­, Paddel-, Ruder- und Tretbooten) fern­zu­halten (Nach­rang) und einen aus­reich­en­den Sicher­heits­abstand ein­zu­halten. Dein Boot sollte daher so kon­stru­iert sein, dass du vor­aus­schau­end segeln kannst und die Um­gebung immer im Blick hast.

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Bei welchem Boot kann ich unbedenklich zuschlagen?

Normalerweise steht hier: Bei keinem. Außer du hast langjährige Segelerfahrung und bist das Boot schon probegesegelt.

Derzeit gibt es allerdings einen sensationell preisgünstigen Hein-Regattapiraten mit überkompletter Ausstattung. Sogar ein Harbecktrailer mit Slipwagen ist dabei. Bei Interesse hier weiterlesen.

Halte mit uns Rücksprache bevor du ein Boot für die Alte Donau erwirbst.


Dreimannboote

'Fazis' 2003 beim Training in Portorož
Microtonner 'AUT 44' von hinten

Von 2000 bis 2006 segelten Clubmitglieder (z.B. Fritz Hauk) „Micro­tonnern”. In dieser Kon­struk­tions­klasse stell­ten wir 2002 mit Johann "Fazi" Fazokas sogar den bis­her ein­zi­gen Vize-Weltmeister (AUT 44) unserer Club­ge­schich­te (siehe Foto). Für die Alte Donau er­wies sich die ge­wal­ti­ge Breite von 2,45 m (bei nur 5,25 m Länge) als un­ge­eig­net. Bedingt durch die drehenden Winde glich das Fahr­gefühl einem antiken Streit­wagen, bei dem du, auf den Wellen reit­end, jeder­zeit hinten raus­fallen kannst.

Wenn du auf der Suche nach einem großen Familien­boot bist, dann können wir dir eigentlich nur einen „Schwert­zug­vogel(siehe Bootsklassen) empfehlen. Er ist ein ziem­lich schnelles Knick­spant­boot. Das kannst du auch an der nied­rigen Yard­stick­zahl von nur 109 [für Schwert­zug­vögel ohne „Baby­wanten”] erkennen. Auf diesem Zwei­mann­boot habe fünf Er­wach­sene bequem Platz. Für seine 5,80 m Länge und 1,88 m Breite ist es aller­dings schwierig, einen Liege­platz zu ergattern. Jeden­falls haben wir in unserem Club ein der­art­iges Schulungs­boot zum Aus­leihen an Mitglieder. Falls du als Familie mit Klein­kindern segeln willst, so eignet sich dazu unser Club-Pirat ganz gut. Später segeln schul­pflichtige Kinder meist solo in der Kinder­jolle „Optimist”.


Zweimannboote

Leinen zum Trimmen der Segel am Traveller eines neuen Regatta-Piraten

Das bewährte Zwei­mann­boot der Alten Donau ist der „Pirat”, ein Knick­spanter. So haben die Boots­verleiher noch immer Schul­piraten aus der Nach­kriegs­zeit im Einsatz. Der Pirat hat sich auch in unserem Club durch­gesetzt, und wir fahren regel­mäßig Regatten gegen­einander. „Regatta-Piraten” bekommt man gebraucht ab EUR 6.000.- (ohne Trailer und Slip­wagen). Neue Regatta-Piraten kosten je nach Ausbau (Innen­leb­en siehe Foto rechts) ab ca. EUR 20.000.- (ohne Segel…).

Von den leich­teren, weniger halt­baren Booten kommt am ehe­sten der Rund­spanter „Korsar” in Frage. In mehr­mals über­la­mi­nier­ter Aus­führung kommt er eben­falls seit Jahr­zehn­ten bei den Boots­ver­leih­ern zum Ein­satz. Regatta-Korsare sind teurer als Regatta-Piraten. „Korsar”, „420er” und „470er” können auf der schmalen Alten Donau nicht mit Trapez aus­ge­ritten werden. Dazu wären lange Schläge am Kreuzkurs notwendig (siehe violetten Bootskurs in obiger Zeichnung „Aufkreuzen auf der Alten Donau”).


Einmannboote

Zwei­mann­boote bedürfen der zeit­lichen Frei­zeit-Ko­or­di­nation der Segler. Da dies nicht immer einfach ist, zeigen lang­jährige Segel­cracks der Alten Donau die Ten­denz, sich zu­sätz­lich zu ihrem be­währten Zwei­mann­boot „Pirat” das eben­falls wert­haltige Ein­hand­boot „Finn-Dinghy” zu­zu­legen, um auch solo an Re­gatten teil­nehmen zu können. Der robuste Finn hat - im Gegensatz zum Pirat - einen sehr tief liegen­den, lebensgefährlich scharf­kant­igen Baum, der eines ebenso robusten mensch­lichen Kopfes bedarf. Er ist seit 1952 olym­pisch. Olympisch sind aller­dings auch die Preise - wir bewegen uns hier in der Preis­klasse von Mittel­klasse­autos.

Preis­günstiger macht es die kleinere und wesent­lich leichtere „OK-Jolle” die mit Finn-Rigg gefahren wird und als aus­ge­sprochen „kippelig” gilt. Der „Laser” ist das welt­weit meist­ver­kaufte Segel­boot und auch an zahl­reichen Stegen an der Alten Donau vor­handen. Nur gesegelt wird dieses 70er-Jahre Boot, dessen schlichte Deck­form an Surf­bretter erinnert, an der Alten Donau kaum.

RS Vareo

Seit 2015 sind zwei moderne „RS Vareo” auf der Oberen Alten Donau in Einsatz, davon einer in unserem Club. Beim diesem 4,25 m langen und 1,57 m breiten Poly­ester­boot (Ge­wicht 93 kg segel­fertig, Crew-Gewicht 70 - 105 kg. Deutsche Yard­stick-Ein­stufung 113) mit 8,0 m² oder 8,8 m² großem Mylar-Groß­segel kann - um das Segeln auch ohne Trapez spann­end zu machen - zusätz­lich an einem aus­fahr­barem Bug­spriet ein - für die Alte Donau sicher über­dimen­sio­nierter - 10 m² Gen­na­ker gesetzt werden. Ge­wöh­nungs­bedürftig ist die Groß­schot­führung (im Bild blau): Vom mit­tigen Fuß­block geht es rauf zum Baum, diesem ent­lang zum Ende der Spire, dort runter auf einen Um­lenk­block, der auf einer an den Heck-Kanten be­fes­tigten, an der Pinne scheu­ernde Leine (im Bild orange­rot) gleitet, und wieder rauf zum Baum. Bei der Wende taucht man so immer zwischen 2 Schoten durch. RS Sailing, der welt­größte Klein­boote­hersteller dürfte die Produktion nach wenigen Jahren bereits wieder ein­ge­stellt haben.

Walter Schaschl, oft­maliger Staats­meister der Pirat­klasse, hat letztes Jahr einen ultra­leichten „RS Aero” (Gewicht segel­fertig 43 kg, Dacron­segel, zum Trans­port teil­barer Car­bon­mast) am Neu­sied­ler See bei Sven Reiger¹) probe­ge­segelt und war von dessen Aus­ge­wogen­heit so be­gei­stert, dass er ab 2018 auf der Oberen Alten Donau mit dem 4 m lan­gen und 1,40 m brei­tem Epoxy-Flitzer unter­wegs sein wird. Neu­preis ca. EUR 8.000.- (inkl. einem Segel). Die Segel­größe (und damit auch Mast­länge) wird je nach Crew­ge­wicht gewählt: Jugend­aus­führung „Aero 5” (Crew­ge­wicht 30 - 55 kg, Segel­fläche 5,2 m², deutsche YStk 113), „Aero 7” (50 - 75 kg; 7,4 m², deutsche YStk 111) und „Aero 9” (70 - 95 kg, 8,9 m², deutsche YStk 107). Ist dieses Boot der ‚Laser’ des 21. Jahr­hunderts? Bei der to the report of the Rooster RS Aero World Championships 2017 Welt­meister­schaft 2017 in Carnac, Frank­reich – es war die erste – starteten 105 Teil­nehmer.

Vergleich der Yardstick (je niedriger, desto schneller sind die Boote):


Weitere Boote, die wir in den letzten Jahren segelten

Die „VB-Jolle” ist eine ge­räumige Mischung zwischen einem ver­klein­er­ten Zug­vogel und einer Schuh­schachtel; genauso be­häbig fährt sie auch. Sie wurde ver­schenkt.

Die „Gruben Star” ist eine wahn­sinnig breite, lang­same (YStk 124) Plastik­schüssel für 2 - 4 Per­sonen mit mit­tiger Winsch und fehl­en­dem Boden­ablauf, auf der wegen der ge­wöhn­ungs­be­dürf­tigen Süll­rand­aus­bild­ung sogar das Sitzen schmerzt. Jetzt wachsen in ihr Pflanzen.

Die Cat-getakelte „O-Jolle” ist eine Ein­hand­jolle. Sie ist jedoch breiter und schwerer als ein Pirat und wurde zuletzt 2016 zu Wasser ge­lassen.

Bei der „Alpha Esse” sollte das Wasser hinten, beim nicht vor­handenen Spiegel raus­rinnen. Aller­dings kommt es oft vorne bei der Luke zu einem kri­ti­schen Wasser­ein­tritt, und bald darauf steht man in der Plicht im Wasser.

Die ur­altete „Robby Jolle” von Schöchl haben wir schon vor einiger Zeit weg­geräumt.


Hightech-Raser

Hightech-Waffen wie „49er” und „Musto Skiff” sind auf der schmalen Alten Donau nicht ein­setz­bar. Sie wären zu­dem für andere Er­hol­ungs­such­ende wirk­lich töd­lich.

Boote ohne Segel

Wir sind ein Segel­verein. Um unseren Mit­gliedern die volle Palette der Frei­zeit­boote zu ermöglichen, besitzt der Club neben Segelbooten auch ein Elektro- und ein Tret­boot sowie Zillen. Letztere können wir als Ein­satz­boote bei Re­gatten auch mit einem leistungs­starken Motor aus­statten. Daher sind uns auch Mitglieder mit einem 10 m Schiffs­führer­patent herzlich willkommen! Um unsere Club­an­lagen ganzjährig mög­lichst rund-um-die-Uhr aus­zu­lasten, sind auch drei Fischer unter unseren Mit­gliedern.

Liege­platz­an­fragen

von Nicht-Seglern sind aus­nahms­los zweck­los.

Noch keinen Entschluss gefasst?

Gut so. Komm einfach bei uns vorbei. Der eine oder andere Segler nimmt dich gerne auf seinem Boot mit. Vielleicht machst du sogar eine Regatta mit. Das ist die beste Möglich­keit, um damit vertraut zu werden. Deine Erfahrung wird sein: „Nur mit dem richtigen Boot macht es Spaß!


¹) Sven Reiger, Slalomstaatsmeister (Ski), 4-facher Paralympics-Teilnehmer als Sprinter und Segler; zuletzt Staatsmeister im Segeln (2.4mR):

„Segeln ist ein so komplexer Sport, das macht für mich den Reiz aus. Neben der Physis sind auch Taktik, Bootshandling, Wind und Wetter oder die Wettfahrtregeln unglaublich wichtig. Dazu musst du das Material ständig weiterentwickeln. Es bleibt einfach über Jahre spannend und interessant.”
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Infos zu Bootsklassen

Optimist

Yannik Höger (AUT 1205) bei der OPTI-Weltmeisterschaft 2017 in Thailand

Das Optimisten-Dinghi, kurz Opti genannt, ist das Standardboot für Kinder und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr.

Auch bei uns werden diese in der Kinder- bzw. Jugend­aus­bildung eingesetzt. Die Standard­aus­führung der Optimisten hat in der Plicht seitlich schlauch­förmige Auf­triebs­körper befestigt. In unseren Club­optis sind die Auf­triebs­körper fest ein­laminiert und können daher nicht so leicht beschädigt werden.

OPTI-Infos und Links findest du auf unseren Seiten Opti-Segelnund Training.


Schwertzugvogel

Schwertzugvogel Unser Schwert­zug­vogel in voller Fahrt

Wegen seiner guten Segel­eigen­schaf­ten ist der SZV bei unseren Mit­gliedern beliebt und wird auch gerne für Club­regatten „ausgeborgt”.

Das 5,80 m lange und 1,88 m breite Zweimannboot Schwertzugvogel ist das ideale Schulungsboot für Erwachsene. Durch die Knickspant-Bauweise ist der Zugvogel stabil (d.h. er ist nicht so kippelig wie z.B. die Rundspanter Korsar und 420er). Er ist gut trimmbar und trägt max. 5 Personen. Da nur zwei Segel (Groß und Genua) zu bedienen sind ist er sogar einhand segelbar.

Logo Schwertzugvogel

Da in der Ent­wick­lungs­geschich­te des Zug­vogels viele technische Neuerungen durch­geführt wurden, ist er als Regatta­boot relativ teuer.

Link zur (deutschen) Schwertzugvogel-Klassenvereinigung


Pirat

Regatta-Piraten Regatta-Piraten am Club-Steg

Der Pirat ist das beliebteste Boot auf der Alten Donau.

Dieses Zwei­mann­boot ist wie der Zug­vogel ein Knick­spannter. Mit 5 m Länge und 1,60 m Breite ist das Platz­an­ge­bot in der Plicht aber wesent­lich kleiner. Bei Raum­schot- und Vor­wind­kursen kann neben Groß und Fock auch ein Spinnaker gesetzt werden. Er besitzt kein Trapez zum Aus­reiten.

Für unsere Clubmitglieder ist der Pirat das ideale Regatta­boot, da er sowohl für die Alte Donau als auch für den Neusiedlersee gut geeignet ist. In Österreich und den Nachbarländern gibt es eine aktive Regattaszene.

Die Piraten-Klassen­vor­schriften erlauben keine Laminat-Bau­weise. Daher wird er nicht wie Laser II oder 470er mit der Zeit „weich”. Die daraus resul­tier­ende hohe Lebens­dauer macht ihn daher kosten­günstig.

Abbildung des Klassenzeichens 'Piratenpeil'Link zur österreichischen Piraten-Klassenvereinigung

Link zur deutschen Piraten-Klassenvereinigung

Piraten Klassenvorschriften

Abbildung des Klassenzeichens 'Piratenpeil'

Ausgaben Deutsche Klassenvereinigung:
HTML 2010 PDF 2014 PDF 2016 PDF 2017

Ausgaben mit den Anmerkungen für Österreich:
HTML 2017 mit allen Änderungen der letzten Jahre

Der Piratentrimm nach Harald Werth

Trimmanleitung Was kann man messen? Zum Eintragen der Messwerte

Interessante Links auf holzpirat.org

Tipps & Tricks zum Bootshandling, Leinenführung…

Baupläne

Neubau

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Parasegeln - Vision und Integration

Zur Parasport-Seite des Österreichischen Segelverbandes.

Der OeSV möchte

Die Bewerbe zeichnen sich aus durch

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Bootspolitik

Der SU-YCS unterstützt mit seiner Boots­politik sport­liches Segeln. Die an der Alten Donau begrenzte Infra­struktur unseres Vereines steht des­halb ins­besondere folgen­den Segel­booten zur Ver­fügung

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Bootsregister

Wir ersuchen alle Bootseigner dafür zu sorgen, dass ihre Boote im Yachtregister des OeSV eingetragen sind. Diese Registrierung ist zur Teilnahme an Regatten erforderlich. Auch die Stärke des Stimmrechts unseres Clubs im OeSV hängt von der Anzahl der eingetragenen Yachten ab.

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